Dokumentsuche

Gericht

Datum

Aktenzeichen

Stichwort

Kalender
2020 Jan. Feb. März Apr. Mai  Juni 
  Juli  Aug. Sep. Okt. Nov. Dez.
2019 Jan. Feb. März Apr. Mai  Juni 
  Juli  Aug. Sep. Okt. Nov. Dez.
2018 Jan. Feb. März Apr. Mai  Juni 
  Juli  Aug. Sep. Okt. Nov. Dez.
2017 Jan. Feb. März Apr. Mai  Juni 
  Juli  Aug. Sep. Okt. Nov. Dez.
2016 Jan. Feb. März Apr. Mai  Juni 
  Juli  Aug. Sep. Okt. Nov. Dez.
2015 Jan. Feb. März Apr. Mai  Juni 
  Juli  Aug. Sep. Okt. Nov. Dez.
2014 Jan. Feb. März Apr. Mai  Juni 
  Juli  Aug. Sep. Okt. Nov. Dez.
2013 Jan. Feb. März Apr. Mai  Juni 
  Juli  Aug. Sep. Okt. Nov. Dez.
2012 Jan. Feb. März Apr. Mai  Juni 
  Juli  Aug. Sep. Okt. Nov. Dez.
2011 Jan. Feb. März Apr. Mai  Juni 
  Juli  Aug. Sep. Okt. Nov. Dez.
2010 Jan. Feb. März Apr. Mai  Juni 
  Juli  Aug. Sep. Okt. Nov. Dez.
2009 Jan. Feb. März Apr. Mai  Juni 
  Juli  Aug. Sep. Okt. Nov. Dez.
2008 Jan. Feb. März Apr. Mai  Juni 
  Juli  Aug. Sep. Okt. Nov. Dez.
2007 Jan. Feb. März Apr. Mai  Juni 
  Juli  Aug. Sep. Okt. Nov. Dez.
2006 Jan. Feb. März Apr. Mai  Juni 
  Juli  Aug. Sep. Okt. Nov. Dez.
2005 Jan. Feb. März Apr. Mai  Juni 
  Juli  Aug. Sep. Okt. Nov. Dez.
2004 Jan. Feb. März Apr. Mai  Juni 
  Juli  Aug. Sep. Okt. Nov. Dez.
2003 Jan. Feb. März Apr. Mai  Juni 
  Juli  Aug. Sep. Okt. Nov. Dez.
2002 Jan. Feb. März Apr. Mai  Juni 
  Juli  Aug. Sep. Okt. Nov. Dez.

juris

Entscheidungen aus dem Jahr 2019

Gericht Spruchkörper Datum Aktenzeichen Sortierrichtung: aufsteigend
vorherige Seite  01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 nächste Seite
OVG Saarlouis 1. Senat 25.3.2019 1 B 2/19

Die in § 3 Abs. 1 Nr. 7 SPolVO festgelegte einheitliche Mindestkörpergröße von 162 cm für männliche und weibliche Einstellungsbewerber für den saarländischen Polizeivollzugsdienst ist mit höherrangigem Recht vereinbar.

OVG Saarlouis 1. Senat 25.9.2019 1 B 205/19

Einzelfall eines erfolglosen Eilantrags auf vorläufige Duldung des Weiterbetriebs einer Spielhalle

OVG Saarlouis 1. Senat 19.8.2019 1 B 226/19

Fortführung der Senatsrechtsprechung (u.a. Beschluss vom 13.12.2018 - 1 B 248/18 -)

OVG Saarlouis 1. Senat 1.10.2019 1 B 230/19.NC
OVG Saarlouis 1. Senat 1.10.2019 1 B 246/19.NC

Der Umfang der Lehrverpflichtung wissenschaftlicher Mitarbeiter bestimmt sich nach der Lehrverpflichtungsverordnung. Die Regelungen des Wissenschaftszeitertragsgesetzes sind in diesem Zusammenhang im Regelfall ohne Relevanz.

OVG Saarlouis 1. Senat 5.9.2019 1 B 25/19
OVG Saarlouis 1. Senat 29.4.2019 1 B 28/19

Einzelfallwürdigung im Anschluss an die Rechtsprechung des Senats, u.a. im Verfahren 1 B 248/18

OVG Saarlouis 1. Senat 3.12.2019 1 B 293/19

Einzelfall eines erfolglosen Wiedereinsetzungsantrags (Versäumung der Beschwerdebegründungsfrist) und einer deshalb unzulässigen Beschwerde gegen die Ablehnung einer einstweiligen Anordnung (Teilnahme am Beförderungsverfahren)

OVG Saarlouis 1. Senat 11.3.2019 1 B 3/19

Einzelfall eines Zurruhesetzungsverfahrens

OVG Saarlouis 1. Senat 6.3.2019 1 B 309/18

Die Entscheidung, ob ein Beamter sich in der Probezeit nach Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bewährt hat, ist ein Akt wertender Erkenntnis, der dem Dienstherrn vorbehalten ist.

Die Feststellung der Bewährung kann auch bei vollumfänglicher Erfüllung der fachlichen Anforderungen an mangelnder charakterlicher Eignung scheitern.

OVG Saarlouis 1. Senat 3.12.2019 1 B 313/19

Einzelfall einer auf einer unzureichend ausermittelten Tatsachengrundlage basierenden Auswahlentscheidung

OVG Saarlouis 1. Senat 7.1.2019 1 B 316/18.NC

Die Wahrung der für Anträge auf Zulassung zum 1. Fachsemester des Studiengangs Medizin außerhalb der festgesetzten Zulassungszahl (§ 23 VergabeVO Stiftung SL) setzt nicht voraus, dass alle Unterlagen spätestens bei Fristablauf eingereicht sind.

Der Nachweis des rechtzeitigen Erwerbs der Hochschulzugangsberechtigung (hier: Anerkennungsbescheid betreffend einen im Ausland erworbenen Schulabschluss) zwecks weiterer Einbeziehung in die Bewerberkonkurrenz muss allerdings geführt sein, bevor eventuell außerhalb der Kapazität vorhandene Studienplätze festgestellt werden. Er ist Voraussetzung einer Berücksichtigung der Bewerbung im Rahmen einer etwaigen Vergabe zusätzlicher Studienplätze aufgrund gerichtlicher Entscheidung oder durch Vergleich.

OVG Saarlouis 1. Senat 22.1.2019 1 B 322/18
OVG Saarlouis 1. Senat 22.1.2019 1 B 323/18
OVG Saarlouis 1. Senat 21.3.2019 1 B 331/18

1. Zur Zuständigkeit der Landesregierung zur Beförderung von Richtern in Ämter der Besoldungsgruppe R 2 und höher und zur diesbezüglichen Beschlussfassung durch den Ministerrat.

2. Zur Rechtsnatur einer vom Ministerium im Vorfeld der Beschlussfassung durch den Ministerrat übersandten Konkurrentenmitteilung (sogenannte Negativmitteilung) unter Berücksichtigung der Besonderheiten des Einzelfalls.

3. Zu den einzelfallbezogenen Anforderungen an die in der Ministerratsvorlage mitzuteilenden Informationen über die Bewerber um das zu besetzende Beförderungsamt und die Beteiligung des Präsidialrats.

4. Auswirkungen einer (von dem einzigen nicht von der Beschlussfassung ausgeschlossenen Präsidialratsmitglied angenommenen) fehlenden Beschlussfähigkeit des Präsidialrats auf den weiteren Gang des Auswahlverfahrens

5. Zur Rechtsnatur der vom Ministerrat getroffenen Auswahlentscheidung.

6. Der Bewerber um ein Beförderungsamt hat nicht bereits im Auswahlverfahren einen Anspruch auf Einsicht in die seine Mitbewerber betreffenden Beurteilungsbeiträge. Er hat das Recht zur Akteneinsicht im verwaltungsgerichtlichen Verfahren um die Gewährung einstweiligen Rechtsschutzes.

7. Zur (im gegebenen Einzelfall nicht veranlassten) Berücksichtigung eines von dem nicht ausgewählten Bewerber geltend gemachten Bewährungsvorsprungs im Rahmen der faktischen Wahrnehmung des angestrebten Amtes.

8. Nachträgliche Schließung einer Beurteilungslücke durch den Beurteilungsbeitrag eines ehemaligen Dienstvorgesetzten

9. Vergleichbarkeit der Beurteilung im Hinblick auf die ihnen zugrunde liegenden Beurteilungszeiträume

10. Hinreichende Aktualität der Beurtei-lungszeiträume für die zu treffende Auswahlentscheidung

11. Zur einzelfallbezogenen Plausibilität der Eignungsprognose hinsichtlich des angestrebten Amtes

12. Die zulässige „offene“, also nicht beschränkt auf die Richter einer Gerichtsbarkeit erfolgte Ausschreibung der Stelle eines Gerichtspräsidenten impliziert die Möglichkeit, dass ein „Außenbewerber“ als für das angestrebte Amt am besten geeignet ausgewählt wird und demgemäß in der Praxis der Fachgerichtsbarkeit anfänglich einer gewissen Einarbeitungszeit bedarf

OVG Saarlouis 1. Senat 24.7.2019 1 B 51/19.NC

Fortführung der Senatsrechtsprechung zur Beschränkung der vorläufigen Zulassung auf den vorklinischen Studienabschnitt

OVG Saarlouis 1. Senat 24.7.2019 1 B 61/19.NC

Zur Frage, ob eine etwaige Überschreitung des Gesamtcurricularnormwertes infolge eines überhöhten Ausbildungsaufwands der klinischen Lehreinheit die Hochschule zur Kürzung des curricularen Eigenanteils der vorklinischen Lehreinheit verpflichtet

Korrektur der Schwundberechnung

OVG Saarlouis 1. Senat 7.2.2019 1 B 8/19

In Bezug auf die staatliche Eingriffsverwaltung ist geklärt, dass sich in Fällen, in denen das Einschreitensermessen auf Null reduziert ist, Sachgründe, die geeignet sind, ein vorübergehendes Absehen von einem an sich sofort gebotenen Einschreiten zu rechtfertigen, sowohl aus mangelnden personellen Ressourcen wie auch aus dem Wunsch der Behörde, zunächst ein Musterverfahren durchzuführen, um ihre Rechtsansicht gerichtlich überprüfen zu lassen, ergeben können. Nichts anderes gilt im Konkurrenzverhältnis nicht erlaubnisfähiger Spielhallen im Antragsverfahren um die Erteilung einer Spielhallenerlaubnis. Auch insoweit gilt, dass das Gesetz zwingend vorgibt, dass eine nicht erlaubnisfähige Spielhalle, hinsichtlich der eine Härtefallbefreiung nicht erteilt werden kann, zu schließen ist und dass mangelnde personelle Ressourcen unter diesen Umständen geeignet sind, ein sukzessives Abarbeiten der Anträge zu rechtfertigen.

OVG Saarlouis 1. Senat 27.9.2019 1 D 155/19

Der Gegenbeweis, dass das in einem elektronisch zurückgesandten Empfangsbekenntnis ausgewiesene Zustellungsdatum unrichtig ist, ist - ebenso wie bei einem auf dem Postweg zurückgesandten Empfangsbekenntnis - möglich. Er setzt voraus, dass die Beweiswirkung des Empfangsbekenntnisses zur Überzeugung des Gerichts vollständig entkräftet wird.

Im Rahmen der Überzeugungsbildung kann das der Rückübermittlung des Empfangsbekenntnisses zugehörige elektronisch verfügbare Prüfprotokoll, aus dem sich ergibt, zu welchem Zeitpunkt das Empfangsbekenntnis auf dem Server des Gerichts eingegangen ist, von Relevanz sein.

Prozesskostenhilfe ist bei möglicher und zumutbarer Selbsthilfe zu versagen.

OVG Saarlouis 1. Senat 25.9.2019 1 D 265/19

1. Für die Beurteilung der Frage, ob eine beabsichtigte Rechtsverfolgung oder Rechtsverteidigung hinreichende Aussicht auf Erfolg bietet, ist nach der Recht-sprechung des Bundesverfassungsgerichts davon auszugehen, dass mit dem Institut der Prozesskostenhilfe dem aus Art. 3 i.V.m. Art. 19 Abs. 4 GG abzuleitenden Gebot einer weitgehenden Angleichung der Situation von Bemittelten und Unbemittelten bei der Verwirklichung von Rechtsschutz Rechnung getragen werden soll, weshalb die Anforderungen an die Erfolgsaussichten nicht überspannt werden dürfen. Insbesondere ist es nicht Sinn des Prozesskostenhilfeverfahrens, den Rechtsstreit durch eine weitgehende rechtliche Vorausbeurteilung des Streitgegenstands quasi „vorwegzunehmen“, weshalb die Bewilligung von Prozesskostenhilfe im Allgemeinen bereits dann gerechtfertigt ist, wenn das Gericht den Rechtsstandpunkt des Antragstellers für vertretbar und bei Aufklärungsbedarf in tatsächlicher Hinsicht eine Beweisführung in seinem Sinne zumindest für möglich hält.

2. Zu den Auswirkungen einer im Verwaltungsverfahren rechtswidrig unterbliebenen Anhörung zur beabsichtigten Entziehung einer Fahrerlaubnis durch die Ursprungsbehörde auf die Kostenentscheidung im Widerspruchsverfahren, insbesondere zur Auslegung des § 80 Abs. 1 Satz 2 SVwVfG in diesem Zusammenhang mit Blick auf die §§ 45 und 46 SVwVfG.

3. Die umstrittene Frage, ob § 80 Abs. 1 Satz 2 SVwVfG nach Sinn und Zweck der Regelung über deren Wortlaut hinaus auch auf den Fall der Unbeachtlichkeit eines Form- oder Verfahrensfehlers nach § 46 SVwVfG Anwendung findet, bleibt offen.

4. Der in Art. 20 Abs. 3 GG verankerte Grundsatz der Verhältnismäßigkeit erfordert es, Ausnahmen von der sich aus Nr. 9.1 der Anlage 4 zur FeV ergebenden Regelvermutung einer fehlenden Eignung zum Führen von Kraftfahrzeugen anzuerkennen, wenn in der Person des Betäubungsmittelkonsumenten Besonderheiten bestehen, die darauf schließen lassen, dass seine Fähigkeit, ein Kraftfahrzeug im Straßenverkehr sicher, umsichtig und verkehrsgerecht zu führen, sowie sein Vermögen, zwischen dem Konsum von Betäubungsmitteln und der Teilnahme am Straßenverkehr zuverlässig zu trennen, nicht erheblich herabgesetzt sind. Das diesbezügliche Vorbringen im Widerspruchsverfahren war fallbezogen nicht offensichtlich unbeachtlich im Sinne von § 46 SVwVfG.

5. Auch nach rechtskräftigem Abschluss des Verfahrens kann ausnahmsweise rückwirkend Prozesskostenhilfe gewährt werden, wenn der Bewilligungsantrag während des Verfahrens gestellt worden ist und der Kläger vor Eintritt der Rechtskraft alles für die Bewilligung der Prozesskostenhilfe Erforderliche getan hat. In Einzelheiten bestehende Unklarheiten, deren Klärung im Verfahren erster Instanz nur deshalb unterblieben ist, weil das erstinstanzliche Gericht die Erfolgsaussichten der Klage zu Unrecht verneint und über diese noch vor Ablauf der PKH-Beschwerdefrist entschieden hat, können auch im Beschwerdeverfahren noch geklärt werden.

OVG Saarlouis 1. Senat 28.1.2019 1 E 343/18

In einem Eilrechtsschutzverfahren betreffend die Vergabe eines höherwertigen Dienstpostens, dessen Übertragung eine künftige Beförderungsauswahl nach der Ausschreibung auch im Fall uneingeschränkter Bewährung auf diesem Dienstposten nicht vorwegnimmt, entspricht es der Bedeutung der Sache für den Rechtsschutzsuchenden, den Streitwert in Anwendung der §§ 53 Abs. 2 Nr. 1, 52 Abs. 1 und Abs. 2 GKG auf den hälftigen Auffangwert festzusetzen.

VG Saarlouis 1. Kammer 23.4.2019 1 K 1211/18
VG Saarlouis 1. Kammer 25.6.2019 1 K 188/18
VG Saarlouis 1. Kammer 3.6.2019 1 K 2465/17
VG Saarlouis 1. Kammer 3.9.2019 1 K 703/18
VG Saarlouis 1. Kammer 29.10.2019 1 K 732/19

Das Double-Opt-in-Verfahren ist ungeeignet zum Nachweis einer Einwilligung des Anschlussinhabers nach Art. 6 Abs. 1 lit. a DS-GVO in die Nutzung der erlangten Telefonnummer zu Werbeanrufen.

Die DS-GVO lässt Vorgaben für die Interessenabwägung durch die Mitgliedstaaten nicht mehr zu.Eine Eingrenzung auf „legale“ Interessen kann jedoch in Bezug auf die vorgegebene Unionsrechtskonformität der Interessenverfolgung postuliert werden.

Die Richtlinie 2002/58/EG über die Verarbeitung personenbezogener Daten und den Schutz der Privatsphäre in der elektronischen Kommunikation (Datenschutzrichtlinie für elektronische Kommunikation), auch e-privacy-Richtlinie genannt, bestimmt in ihrem Art. 13 Abs. 3 den maßgeblichen Schutzstatus natürlicher Personen gegenüber Telefonwerbung.

Nach § 7 Abs. 2 Nr. 2 UWG, der der Umsetzung der Richtlinie 2002/58/EG dient, ist Telefonwerbung gegenüber natürlichen Personen generell nur nach deren vorheriger ausdrücklicher Einwilligung zulässig.

VG Saarlouis 1. Kammer 22.10.2019 1 K 859/18
VG Saarlouis 1. Kammer 21.5.2019 1 L 128/19
VG Saarlouis 1. Kammer 4.11.2019 1 L 1600/19
VG Saarlouis 1. Kammer 6.3.2019 1 L 175/19

Rechtsmittel-AZ: 2 B 136/19